«Creeps» im Das-Da-Theater: Die Marionetten der Castingshows
Creeps/ Von Rauke Xenia Bornefeld 22.09.2010, Aachener Nachrichten
Es geht um den großen Lebenstraum - und wie man damit Geschäfte machen kann. Stichwort Casting. Das Das-Da-Theater feiert am 30. September Premiere mit dem Stück «Creeps» von Lutz Hübner. «Es ist ein theatralischer Kommentar zum Castingshow-Wahn», erläutert Theaterleiter und Regisseur Tom Hirtz. Drei 17-jährige Schülerinnen - dargestellt von Franziska Holitschke (Petra), Ina Pappert (Maren) und Patricia Rabs (Lilly) - haben sich mit einem Video auf eine Moderatorenrolle für eine neue Sendung des angesagtesten Musiksenders beworben. Petra flippig, schrill und ein wenig naiv, Maren scheinbar verträumt, doch gefährlich ehrgeizig, Lilly arrogant im Auftreten, aber eher von sensiblem Gemüt.
Die drei Hauptdarstellerinnen sind zwar Anfang 20, aber nah genug dran, um das Gefühlsleben Jugendlicher mit Starambitionen nachzuempfinden. Das Bühnenbild - ein Fernsehstudio mit einer um sich selbst drehenden Bühne und sich gegenüber sitzenden Zuschauern - holt das Publikum ins Geschehen. Die Reaktion eines jungen Mädchens in einer öffentlichen Probe war vielsagend: «Das hat mich völlig weggeflasht.»
«Es war mir ein großes Anliegen, auch einmal die Kehrseite der ganzen Casting-Shows zu zeigen», sagt Hirtz. «Einerseits üben sämtliche Sendungen dieses Formats eine große Faszination auf Jugendliche, aber auch auf Erwachsene aus. Andererseits verkaufen die Teilnehmer ihre Seele und müssen anschließend oft psychologisch betreut werden - übrigens bezahlt von den Sendern, die diese Kosten bereits einkalkulieren.»
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Notwendiges Lehrstück
Pflichtprogramm für Teenager - Positionen perfekt besetzt
Creeps/ Super Sonntag - Klaus Schlupp
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Jede der drei Schauspielerinnen absolut authentisch. Der Wandel von der über Leichen gehenden Zicke zur letztlich mitfühlenden Lilly gelingt Patricia Rabs ohne jeden Bruch.
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«Romeo und Julia» mit Happy End
Romeo und Julia/ Von Sabine Rother, 19.06.2010, Aachener Zeitung/ Aachener Nachrichten
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Sie umwirbelt ein Reigen aus Menschen, die ihnen helfen, wie der lebenserfahrene Bruder Lorenzo (Jens Eisenbeiser) oder die deftige Amme (Karen Lauenstein) und andere, die sie instrumentalisieren wollen, allen voran Lady Capulet und ihr Mann (starke Auftritte von Patricia Rabs und Jens Eisenbeiser)
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Marionetten, Masken und Mord:
«Der tollste Tag» im Das Da Theater
Der tollste Tag/ Von Sabine Rother 12.06.2009, Aachener Zeitung/ Aachener Nachrichten
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Mit Christian Backhaus (Figaro), Elena Lorenzon (Susanna), Jens Eisenbeiser (Graf Almaviva), Patricia Rabs (Gräfin), Mike Kühne (Bazillus/Fremder), Karen Lauenstein (Marcelline) und Uwe Dreysel (Cherubin) hat Hirtz ein spielfreudiges, professionelles und sprachgewaltiges Ensemble zur Verfügung, das feinste Charakterzeichnung bewältigt.
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Durchgestylte Barockfiguren in einer zeitloss-ironischen Welt
Der tollste Tag/ Von Heike Nelsen-Minkenberg 14.06.2009, Aachener Nachrichten
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Wenngleich alle Akteure Großes geleistet haben, beeindruckte Verena Waltmann besonders Patricia Rabs in der Rolle der einsamen Gräfin Almaviva. «Ich fand sie gut und sehr authentisch. Eine große schauspielerische Leistung, besonders in der tragischen Schlussszene.» Denn «das Ende war überraschend», so Waltmann.
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Anarchie und Chaos eines entfesselten Trieblebens
Ein SommerNachtsTraum/ Von Grit Schorn 20.06.2008 Aachener Zeitung/ Aachener Nachrichten
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Turbulent und wild gleich der gelungene Auftakt: Die schöne Amazonenkönigin Hippolyta, die der Herzog Theseus nur durch einen Hinterhalt für sich gewann, flieht vor dem Verlobten bei Discomusik über die Dächer und seilt sich geschickt ab.
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Einleuchtend auch die Doppelbesetzung des höfischen Paares und des Elfen-Gespanns mit Patricia Rabs und Mike Kühne, die den Geschlechterkampf in beiden Beziehungen schön herausarbeiten.
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Puzzle um Liebe und Vertrauen: «Der Beweis» im Das Da Theater
Der Beweis/ Grit Schorn 22.02.200, Aachener Zeitung/ Aachener Nachrichten
Das Schauspieler-Quartett macht seine Sache gut: Nicht nur Eisenbeiser und Lauenstein imponieren, auch Patricia Rabs als Catherines Halbschwester Claire und Adrian Moll als Doktorand Hal zeigen vielschichtige Facetten. Die gefährdete Catherine scheint fast wie ihr Vater zwischen Genie und Wahnsinn zu schweben, der allgegenwärtige «Dad» wird zu einem lastenden Über-Ich und Vorbild, das sie kaum erreichen kann.
Die lebenstüchtige Schwester Claire im schicken Business-Dress will alles ordnen und regeln - auch ihr Apfelkuchen wirkt wie ein Rezept gegen Verzweiflung und Lebens-überdruss. Großartig die Szene mit dem Kleidersortiment, das die aus New York angereiste Claire für die «trübsinnige» Schwester bereithält. Für die «Beerdigungs-party»...
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Tödliches Finale nach dem Disco-Besuch
Fesselnde Inszenierung im Aachener DAS DA Theater: Lutz Hübners Stück "Ehrensache" beruht auf tatsächlichen Geschehnissen.
Ehrensache/ Von Grit Schorn 14.10.2006 Aachener Zeitung/ Aachener Nachrichten,
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Aber auch die Traumatisierung von Ulli, die die Tötung ihrer Freundin Ellena mit ansehen musste und selbst schwer verletzt wurde, wirkt überaus lebensecht.
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Am wenigsten geschädigt wirkt die um Ellena trauernde Ulli, sehr natürlich und überzeugend von Patricia Rabs gespielt.
"Ich will frei sein", das Lied von Xavier Naidoo füllt den Raum im DAS DA Theater und erinnert daran, dass jeder unter Freiheit etwas anderes versteht. Großer Applaus und Standing Ovations für die gelungene Inszenierung und die ausgezeichnete Darsteller-Riege. Mitten im Publikum: der Autor Lutz Hübner.
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Aufführung ohne falschen Zungenschlag
In Ehrensache glänzen die Darsteller weil sie nicht „Kunst“ machen, sondern Wirklichkeit mitteilen
Ehrensache/ Guido Rademachers, Klenkes
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Die einzige, die ohne Maske auskommt und in ihrer verblüffenden Direktheit nicht nur darstellerisch den weitesten Bogen spannt, sondern auch so etwas wie zum Hoffnungsschimmer des Abends wird, ist Patricia Rabs als überlebende Freundin.
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